Raku-Yaki

raku-sRaku-Yaki symbolisiert die Verbundenheit mit der Natur, das Ying und Yang  die Ausgeglichenheit der Kräfte

Raku-Yaki oder einfach Raku genannt geht auf Chojiro zurück, der im 16. Jahrhundert zusammen mit dem Tee-Zeremonien-Meister Sen Rikyu die Chawan, handgeformte Teeschalen entwarf. Sie wurden ohne Töpferscheibe in Aufbautechnik gearbeitet.  Diese entsprachen dem Geist des Zen-Buddhismus und der damit verbundenen  Chanoyu, der traditionellen  Teezeremonie.

Ausser den Teeschalen für die Teezeremonie wurden auch die Cha-ire, die Behälter für den Tee und die Schalen für das Chabana, das Blumenarrangement, das während  der Teezeremonie gesteckt wurde,  in dieser Technik gefertigt.

  • Der Rakubrand beginnt mit dem Aufheizen des Gasofens 400° C. Dann wird die glasierte Ware in den Ofen gestellt und die Temperatur erhöht. Die Temperatur richtet sich nach der aufgetragenen Glasur und bewegt sich zwischen 1000° C und 1200° C.
  • Die rotglühende Keramik wird bei Erreichen der Temperatur aus dem Ofen genommen.
  • Die glühenden Stücke werden in Tonnen organischen Material, vorzugsweise  Sägespäne oder Stroh gelegt.
  • Das organische Material fängt an zu brennen.
  • Jetzt kommt der Deckel drauf, um dem Feuer den Sauerstoff zu entziehen, um den sogenannten Reduktionseffekt zu erzielen. Das Räuchern der unglasierten Flächen.
  • Nach ca einer halben Stunde werden die Stücke aus den Tonnen genommen und von den Rußspuren befreit.


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